AphidWash von KRONEN: Blattläuse im Salat wirksamer entfernen
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Blattläuse im verpackten Mischsalat bedeuten Reklamationen, zusätzliche Sichtkontrollen und im schlimmsten Fall eine zurückgewiesene Charge. Mit AphidWash bringt KRONEN einen Verarbeitungshilfsstoff auf den Markt, der genau dort ansetzt: nicht auf dem Feld, sondern in der Waschmaschine. Als Schweizer Vertretung von KRONEN begleitet SEDA-Freund AG Verarbeiter bei der Integration in den bestehenden Prozess.
Warum Wasser allein oft nicht reicht
Blattläuse sitzen dort, wo Wasser schlecht hinkommt – im Kopfinneren, entlang der Blattadern, in den Blattachseln. Dazu kommt ein physikalischer Effekt: Ihre Oberfläche ist wachsartig und wasserabweisend, sodass beim Eintauchen ein dünner Luftfilm haften bleibt. Das Wasser dringt kaum in den Spalt zwischen Blatt und Laus ein, die Haftkräfte bleiben bestehen. Mehr Turbulenz löst das nicht – sie belastet nur das Blatt.
Was AphidWash macht
Das nichtionische Tensidsystem von KRONEN senkt die Oberflächenspannung des Waschwassers. Der Luftfilm bricht auf, Wasser gelangt zwischen Blatt und Insekt, die Haftung wird geschwächt und die Strömung kann die Laus mitnehmen. Der Wirkmechanismus ist rein physikalisch.
Wichtig für die Deklaration: AphidWash von KRONEN ist kein Insektizid, kein Pestizid und kein Desinfektionsmittel. Es tötet keine Insekten und wirkt nicht antimikrobiell. Nach der Trinkwasser-Nachspülung hat es keine technologische Funktion im Endprodukt. Hergestellt wird es aus lebensmitteltauglichen Zutaten nicht-tierischen Ursprungs, geruchs- und geschmacksneutral, für vegane und vegetarische Produkte geeignet.
Was KRONEN an Ergebnissen ausweist
Unter definierten Bedingungen erreicht AphidWash eine Reduktion der Blattlauspopulation von 85 bis 90 Prozent – bei 30 bis 60 Sekunden Waschzeit, 7 °C Prozesstemperatur und in Kombination mit Filtration und Nachspülung.
Das ist ein Richtwert, kein Versprechen. Salatsorte, Befallsgrad, Dosierung, Wasserqualität, Waschintensität, Filtertechnik und Durchsatz beeinflussen das Resultat. Wer es für den eigenen Betrieb einschätzen will, braucht einen Versuch mit der eigenen Rohware.
Drei Schritte
1. Ansetzen – Verdünnung mit warmem, sauberem Wasser im Waschtank. KRONEN empfiehlt 0,2 bis maximal 0,5 ml pro Liter.
2. Waschen und filtrieren – Behandlungsdauer 30 bis 180 Sekunden. Entscheidend: Die abgelösten Läuse müssen aus dem Prozesswasser heraus. Bleiben sie im Kreislauf, landen sie wieder auf dem Produkt.
3. Nachspülen – mit sauberem Trinkwasser, bevor das Produkt getrocknet, gemischt oder verpackt wird.
Das Prozessprinzip von KRONEN lautet: benetzen und ablösen → mit dem Waschstrom austragen → filtrieren → nachspülen. Ohne leistungsfähige Filtration bleibt Potenzial liegen.
Nebeneffekt Honigtau
Wo Blattläuse sind, ist meist auch Honigtau. Das Tensidsystem unterstützt auch hier die Benetzung, sodass sich klebrige Ablagerungen während des Wasch- und Spülprozesses leichter lösen. Im Fokus stehen Freshcut-Salat, Baby Leaf, Salatmischungen und Blattgemüse.
Passt das in Ihre Linie?
AphidWash lässt sich grundsätzlich in bestehende Waschsysteme integrieren, sofern Waschtank, ausreichende Wasserbewegung, Filtration und Trinkwasserspülung vorhanden sind.
Wir schauen mit Ihnen an, welche Sorten Sie verarbeiten, mit welchen Befallsgraden Sie umgehen, welchen Durchsatz Sie fahren und wie Wasserführung, Filtration und Nachspülung aufgebaut sind.
Interessiert an einer Beurteilung Ihres Waschprozesses? Kontaktieren Sie uns.




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